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Devisen: Euro bleibt unter 1,43 US-Dollar - Weiter Sorgen um Griechenland

NEW YORK - Der Kurs des Euro ist am Dienstag unter der Marke von 1,43 US-Dollar geblieben. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,4285 Dollar gehandelt. Händlern zufolge litt sie unter der Eintrübung der Konjunkturerwartungen in Deutschland sowie unter anhaltenden Sorgen um steigende Defizite in den Staatshaushalten einiger relativ stark verschuldeter Mitglieder des Euroraums. Im frühen Handel hatte der Eurokurs noch über 1,44 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs anschließend auf 1,4279 (Montag: 1,4369) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7003 (0,6959) Euro.

"Das Risiko eines Ausfalls von Staatsanleihen ist ein wesentlicher Belastungsfaktor für die Gemeinschaftswährung", sagte Omer Esiner, Analyst bei ravelex Global Business Payments, mit Blick etwa auf die Rolle Griechenlands als größter Defizitsünder des Eurogebiets. Dieses Risiko werde den Euro noch weit in das Jahr 2010 hinein belasten. Thomas Amend, Devisenexperte beim Bankhaus HSBC Trinkaus, verwies zudem auf die deutlich gestiegenen Inflation in Großbritannien. Diese mache eine Leitizinserhöhung in Großbritannien wahrscheinlicher, wodurch das Pfund für Anleger attraktiver werde.

dpa-infocom