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In der Krise sind viele Chefs in der Zwickmühle

Hamburg In der Wirtschaftskrise sind auch viele Vorgesetzte unter Druck.

Denn Abteilungs- und Projektleiter auf der mittleren Managementebene sind jetzt in der Zwickmühle: Sie sollen unbequeme Entscheidungen von oben nach unten weitergeben.

«Dazu werden ihnen Ziele abgefordert , die der Markt im Moment einfach nicht hergibt. Das ist keine leichte Aufgabe», wie Kommunikationstrainerin Christiane Wettig aus Hamburg erläutert. Viele machten aber den Fehler, sich in der momentanen Lage abzuschotten. «Derzeit erlebe ich immer häufiger, dass sich viele Führungskräfte in ihrem Büro verschanzen», erzählt Wettig. Dahinter stecke oft Unsicherheit: «Sie fühlen sich überfordert und wissen nicht, wie sie den Fragen ihres Teams begegnen sollen.»

Damit tun sich leitende Mitarbeiter aber keinen Gefallen: Denn der Graben zwischen ihnen und den anderen wird so nur noch größer. Wichtig sei vielmehr ein Team, das mit ihnen an einem Strang zieht, meint Wettig. Denn ohne das haben auch Vorgesetzte keinen Erfolg. Ein Trainer im Fußball wird schließlich auch entlassen, wenn die Mannschaft nicht gewinnt.

Teamgeist kommt aber nicht von alleine. Wettig zufolge sollten Teamleiter daher Mitarbeitergespräche nutzen, um die anderen zu motivieren - und nicht bloß, um zu meckern. In schlechten Zeiten fällt die Bilanz solcher Gespräche oft zwar nicht gerade positiv aus. Denn wenn es mit der Firma bergab geht, haben auch die Mitarbeiter in der Regel weniger messbare Erfolge zu verbuchen.

Dennoch ließen sich Mitarbeiter in solchen Gesprächen mittels einer «Sandwich»-Taktik aufmuntern, erklärt Wettig. «Zunächst ein ernst gemeintes Lob, damit die Ohren nicht zuklappen. Dann den Klops in die Mitte. Und dann wieder etwas Angenehmes zum Schluss.» So blieben Kritik und Lob in einem ausgewogenen Verhältnis.

dpa-infocom


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