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Spanier de la Rosa zweiter Sauber-Pilot

Hinwil/Schweiz Der Formel-1-Rennstall Sauber hat den Spanier Pedro de la Rosa als zweiten Piloten für 2010 verpflichtet.

Der 38-Jährige wird gemeinsam mit dem 15 Jahre jüngeren Japaner Kamui Kobayashi das Fahrer-Duo bei dem Schweizer Team bilden, teilte Sauber mit.

Kobayashi war bereits im Dezember vorgestellt worden. Damit hat sich für den Mönchengladbacher Nick Heidfeld, viele Jahre bei Sauber unter Vertrag, eine weitere Hoffnung zerschlagen, doch noch in der kommenden Saison ein Cockpit bei einem Formel-1-Team zu ergattern. De La Rosa war in den vergangenen sieben Jahren als Test- und Ersatzfahrer bei McLaren-Mercedes unter Vertrag. «Ich habe immer daran geglaubt, dass ich nochmals eine Chance als Stammfahrer bekomme. Seit die Testfahrten so extrem limitiert wurden, habe ich darauf hingearbeitet», sagte er. Der in der Schweiz lebende de la Rosa startete seit 1999 in 71 Grand Prix für Arrows, Jaguar und McLaren-Mercedes. Seine beste Platzierung war der zweite Rang beim Großen Preis von Ungarn in Budapest 2006.

«Pedro hat über viele Jahre in einem Spitzenteam auf höchstem technischen Niveau gearbeitet», sagte Teamchef Peter Sauber. «Von dieser Erfahrung können wir als Team profitieren, und das gilt auch für den jungen Kamui.» Die Kombination aus einem Routinier und einem Nachwuchsmann habe sich schon mehrfach als «sehr fruchtbar» erwiesen. «Ich traue den beiden 2010 einiges zu. Entscheidend ist natürlich, dass wir ihnen ein gutes Auto zur Verfügung stellen, und auch diesbezüglich sehe ich die Entwicklung im Haus sehr positiv.»

Nach dem Ausstieg von BMW hatte es lange Zeit ein Fragezeichen hinter einem Start des Sauber-Teams in der Formel 1 gegeben. «Die Arbeit an unserem Fahrzeug für 2010 konnte in der ganzen Phase der Ungewissheit wie geplant fortgesetzt werden», versicherte Peter Sauber. Das Auto soll am 31. Januar vorgestellt und anschließend erstmals auf der Strecke getestet werden.

Für Heidfeld, der noch in den vergangenen vier Jahren für BMW- Sauber gefahren war, gab es keinen Platz mehr bei dem Rennstall aus Hinwil. Schon vor einiger Zeit hatte Peter Sauber zu verstehen gegeben, dass das Team nicht mit Heidfeld rechne. Heidfeld hatte lange Zeit auf einen Platz im neuen Mercedes GP-Team gehofft, ehe Rekord-Weltmeister Michael Schumacher neben Nico Rosberg verpflichtet wurde. Nun gilt der 32-Jährige als Kandidat für den Posten des Test- und Ersatzfahrers bei dem deutschen Werks-Team.

dpa-infocom


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