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«Schumi» abergläubisch - «Wollen die WM-Titel»

Hamburg Aus Aberglaube hat er schon eine neue Startnummer bekommen.

Mit der «3» auf seinem Silberpfeil will Michael Schumacher am Ende wieder die Nummer 1 sein - und mit Mercedes Grand Prix richtig abräumen.

«Wir haben ein klares Ziel: wir wollen die WM-Titel holen», erklärte der 41 Jahre alte Rückkehrer in einem Interview auf seiner Homepage. Zeit will der Formel-1-Rekordweltmeister nicht verlieren. «Darum werden wir von Anfang an kämpfen. Das ist auch mein persönlicher Anspruch», betonte «Schumi», der am 14. März beim Großen Preis von Bahrain sein Renn-Comeback nach rund dreieinhalb Jahren Pause (22. Oktober 2006 in Brasilien) geben wird.

Die ersten Testrunden in seinem neuen Dienstwagen kann der siebenmalige Weltmeister und 250-fache Grand-Prix-Starter auch kaum abwarten. «Erst dann wird das alte Gefühl komplett wieder kommen», meinte Schumacher, der vor einer Woche in einem GP2-Rennwagen getestet hatte. «Aber natürlich ist die Formel 1 noch mal eine andere Nummer.» In anderthalb Wochen ist es soweit. Die Jungfernfahrt am 1. Februar in Valencia wird allerdings Schumachers 17 Jahre jüngerer Rennstallrivale Nico Rosberg absolvieren.

Sorgen um den Nacken macht sich Schumacher trotz der Belastungen in einem Formel-1-Wagen nicht. Er hält, betont der Rekordchampion immer wieder. Im vergangenen Sommer hatte ihn eine Schädelbasis-Verletzung von seinem Motorradunfall am 11. Februar 2009 in Spanien noch von einer Rückkehr für sein damaliges Stammteam Ferrari abgehalten. «Das ist jetzt ein Jahr her, die Sache ist durch. Nein, ich trainiere ja seit Dezember wieder körperlich sehr sorgfältig und fühle mich wirklich extrem frisch und fit», sagte Schumacher. Daher auch schon das Wohlgefühl bei den exklusiven Tests in der vergangenen Woche mit einem GP-2-Rennwagen, «so, als sei ich nie weg gewesen».

Allerdings weiß Schumacher auch um den Unterschied zwischen den Anforderungen im rund 600 PS starken GP2-Auto und den von 750 PS angetriebenen Formel-1-Autos. «Natürlich ist die Formel 1 noch mal eine andere Nummer, die Fliehkräfte sind höher, das ist nicht ganz vergleichbar», erklärte der 91-malige Grand-Prix-Gewinner, dessen eigene Batterien wieder «vollständig aufgeladen» sind. «Und ich merke richtig, wie es kribbelt in mir, wie ich bis unter die Haarspitzen motiviert bin, weil ich mich so auf den Wettkampf freue. Es wird Zeit, dass die Sache losgeht.»

Damit die Vorzeichen gut stehen für das mit großer Spannung erwartete Comeback hat er schon mal die Wunsch-Startnummer bekommen. Rosberg erhält die Nummer 4, Schumi startet mit der 3 auf dem Silberpfeil. Teamchef Ross Brawn segnete das ab. «Ross weiß eben, dass ich ungerade Startnummern lieber mag», sagte Schumacher der «Bild»-Zeitung. Am Erfolg mit seinem einstigen und nun wieder aktuellen Wegbegleiter Brawn, Rosberg und dem Mercedes-Team hat Schumacher keine Zweifel. «Weil wir gemeinsam etwas erreichen wollen. Die Konstellation, die wir hier haben, ist schon sehr einmalig - mit Ross und seinem Weltmeister-Team, mit dem Know how von Mercedes, mit dem momentan besten Motor -, und die wollen wir natürlich nutzen.»

dpa-infocom


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