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Reemtsma-Prozeß: Geständnisse

Hamburg (AP) - Zum Auftakt des Reemtsma- Prozesses haben die Angeklagten Wolfgang Koszics (rechts) und Peter Richter ihre Schuld gestanden und sich als Handlanger des flüchtigen Thomas Drach dargestellt.

Koszics sagte am Donnerstag vor dem Hamburger Landgericht, er habe Drach nach dem Scheitern der zweiten Geldübergabe vergeblich erklärt: "Du mußt die Sache aufgeben und den Herrn Reemtsma freilassen." Richters Anwalt sagte, Drach habe seinen Mandanten mit Drohungen gegen seine Familie zum Mitmachen genötigt. Beide Angeklagten gaben Details über ihre Beteiligung an der Entführung zu Protokoll. Der wegen erpresserischen Menschenraubs angeklagte Koszics sagte: "Das, was mir von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen wird, ist richtig. Ich war bei der Entführung mit dabei." Er sei aber erst dazugekommen, als Reemtsma bereits in dem Haus eingesperrt war, betonte der vorbestrafte Gewaltverbrecher. Fotos: AP » Fortsetzung

  • Von Superhirnen zu zerstrittenen Tolpatschen

    Geldtransport verliert Millionen

    Miami (AFP) - Eine verspätete Weihnachtsbescherung haben die Bewohner eines Armenviertels in Miami erlebt. Ein Brink's- Geldtransporter mit 3,7 Millionen Dollar (rund 5,1 Millionen Mark) verlor einen Teil seiner Ladung. In Scharen strömten die Anwohner herbei und füllten sich Taschen und Hosen. Am besten dran waren Frauen mit Kinderwagen.

    "Die ganze Gegend war mit Geld übersät", berichtete ein Sprecher der Polizei. "Frauen mit Babies steckten das Geld in ihre Kinderwagen." Es seien bis zu 15 Prozent der Ladung verschwunden, also etwa eine halbe Million Dollar. Dabei hatte die Geldfirma noch Glück: Ein reuiger Feuerwehrmann brachte einen Sack mit 330.000 Dollar wieder zurück. Er befürchte, seine Arbeit zu verlieren, wenn die Sache herauskomme. "Ich liebe meine Arbeit zu sehr, um so eine Dummheit zu machen", sagte Manny Rodriguez. "Letztlich ist es Diebstahl." Foto: AP

  • » Fortsetzung

    Grußkarten aus Elefantendung

    London (Reuter) - Elefantenäpfel taugen nicht nur zum Düngen afrikanischer oder indischer Felder, sondern auch zum Schreiben. Wie die britische Zeitschrift "New Scientist" am Donnerstag berichtete, eignet sich der Dung der Dickhäuter vorzüglich zur Herstellung von Papier. In einem kenianischen Versuchsprojekt wurden die Fladen gekocht und zermalen, bis sie eine breiartige Konsistenz hatten. Die Masse wurde dann dünn ausgerollt und in der Sonne getrocknet. Die kenianische Tierschutzorganisation ist von dem neue Verfahren begeistert. Die Einladungskarten zum 50jährigen Jubiläum der Organisation bestehen in diesem Jahr nicht mehr aus Holzfasern, sondern aus Elefantenmist.

  • Rechtsexperten: Der Mond darf nicht verkauft werden

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    Last edited: aj@rhein-zeitung.de 08.04.1997 18:07