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Gouverneur und Oberstes Gericht lehnten Aufschub ab:

Karla Tucker hingerichtet

Washington/Huntsville (dpa) - Karla Faye Tucker ist im amerikanischen Bundesstaat Texas als erste Frau seit 1863 hingerichtet worden. Die 38jährige Mörderin starb am Dienstag abend (Ortszeit) im Gefängnis von Huntsville durch eine Injektion. Der texanischen Gouverneur George Bush jr. hatte Minuten vorher den Aufschub der Hinrichtung abgelehnt.

"Möge Gott Carla Faye Tucker segnen. Möge Gott ihre Opfer und deren Familien segnen", sagte der müde wirkende Bush vor der Presse in der Staatshauptstadt Austin. "Ich bin gewählt worden, um das Gesetz des Staates Texas aufrecht zu erhalten, einschließlich der Todesstrafe".

Beifall für Bush jr.

Aus der Menge von Demonstranten, die vor dem Gefängnis von Huntsville für und gegen die Todesstrafe eintraten, erklang bei den Worten des Gouverneurs Beifall. Vor Bush hatte auch das Oberste Gericht der USA am Dienstag abend ein zweites Mal einen Aufschub für die Frau abgelehnt, die sich in der Haft zu einer bekennenden Christin wandelte.

Karla Faye Tucker ist die erste Frau, die im Bundesstaat Texas seit 1863 hingerichtet werden soll. Als letzte Amerikanerin war Velma Barfield 1984 im Staate North Carolina mit der Giftspritze exekutiert worden. Foto: AP

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  • Letzte Änderung: 04.02.1998 02:00 von jo
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