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Ge­schenke für Genießer

So werden Pra­linen selbst gemacht

Mit edel glän­zen­der Scho­kohülle, und raf­finier­ten Ver­zie­run­gen lassen Pra­linen das Herz jedes Schlecker­mäul­chens höher schla­gen. Sie ver­süßen den Advents­kaf­fee und machen sich bestens als Geschenk.

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Pra­linen­fer­tigung fordert Fin­ger­spit­zen­gefühl.

Ge­schmackstrends gibt es bei Pra­linen nicht", sagt Thomas Pape vom Schoko-Infor­mati­ons­zen­trum in Lever­kusen. Das gilt nicht nur für Nasch­werk aus der Con­fise­rie, sondern auch für selbst gemach­tes Konfekt - schließ­lich lässt sich dabei herr­lich expe­rimen­tie­ren.

Einen guten Ein­stieg ermög­lichen Mar­zipan­pra­linen. Ob gekauft oder selbst gemacht - die Man­del-Zucker-Masse lässt sich mit Hilfe von Alkohol oder Gewür­zen immer neu vari­ieren und leicht ver­arbei­ten. "Aus Mar­zipan können Formen aus­geschnit­ten oder aus­gesto­chen, sowie belie­bige Figuren model­liert wer­den", erklärt Sté­pha­nie Gre­ven­kamp, Kurs­lei­terin bei der Volks­hoch­schule in Ham­burg. Ansch­ließend werden die Lecke­reien mit Mar­melade über­zogen oder in Kuver­türe getaucht. Die Krönung sind Minia­tur-Ver­zie­run­gen wie kan­dierte Früchte, Wal­nuss­hälf­ten, Pini­enkerne oder Mok­kaboh­nen.

Trüf­fel für Anspruchs­vol­le

Deut­lich mehr Ansprüche an den Patis­sier stellen Trüf­fel, jene Kugeln mit einem süßen, geheim­nis­vol­len Kern, der Pra­linen­masse, auch Canache genannt. "Zunächst wird Sahne auf­gekocht, dann Scho­kola­den­kuver­türe und Butter unter­gerühr­t", erläu­tert Jürgen Stolz, Vize­meis­ter der Kon­dito­ren und Patis­siers 2005 und Inhaber des "Café Stolz" in Fell­bach (Ba­den-Würt­tem­ber­g). Hinzu kommt das, was der Fach­mann "Ge­schmacksträ­ger" nennt: Alko­hol, Kon­fitüre, aber auch gehackte Nüsse oder Man­deln.

Auch fruch­tige Fül­lun­gen sind mög­lich. "Hierzu werden gerne in Rum ein­gelegte Rosinen ver­wen­det", schlägt Ulrich Klee­berg vor, Lehr­meis­ter für Kon­dito­ren am Bil­dungs- und Tech­nolo­gie­zen­trum der Hand­werks­kam­mer Chem­nitz. Fri­sches Obst hin­gegen sollte nicht ver­wen­det werden, da es leicht ver­der­ben kann. Die Alter­nati­ven sind Tro­cken­früchte oder Kon­zen­tra­te.

Die Pra­linen­masse kann in einen Rahmen gegos­sen und dann in belie­bige Formen geschnit­ten oder aus­gesto­chen werden. Alter­nativ werden kleine Pra­linen­förm­chen oder Alu-Hüt­chen ver­wen­det. Die Her­stel­lung von Kugeln erfor­dert etwas mehrln erfor­dert etwas mehr Übung. Der Profi arbei­tet mit genorm­ten Schoko-Hohl­kugeln, die mit der Pra­linen­masse gefüllt werden. Möglich ist auch, die Canache zu einer Wurst zu rollen, sie in Stücke zu schnei­den und diese dann zu Kugeln zu rol­len.

Ge­schmack­ser­leb­nis zele­brie­ren

Fehlt nur noch ein deko­rati­ver Über­zug, etwa eine Kuver­türe. Sie kann für den Laien zum Problem werden und ist daher kein Muss. "Eine Trüffel lässt sich wun­der­bar in Kakao oder Puder­zucker wäl­zen", schlägt Kurs­lei­terin Gre­ven­kamp vor. Auch Man­deln, zer­stoßene Corn­fla­kes oder Scho­kocrisps eignen sich als Hül­le.

Die fer­tigen Naschwerke sind kein Mas­sen­pro­dukt, sondern ein Genuss­mit­tel für beson­dere Momente. Deshalb will das Geschmack­ser­leb­nis zele­briert werden. "Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie eine gute Praline genüss­lich auf der Zunge zer­gehen. Erst dann erschließt sich die Viel­falt der Aro­men." Even­tuell könne der Genuss mit einer Tasse Kaffee abge­schlos­sen wer­den.

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